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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: das finchen
BeitragVerfasst: 21.05.2008, 15:59 
Hallo,

ich bin dqas finchen und bin 26 Jahre alt.

Ich weiss nicht ob ich bei euch richtig bin, den ich habe den Verdacht das meine Mutter ein Messi ist bzw sich zu einem entwickeln könnte.

Ich habe jetzt lange in Bayern gelebt und bin seit drei Wochen wieder zurück und habe bei meiner >Mutter i Haus die untere Wohnung genommen. Aber ich bin schockiert.

Überall türmt sich was und alles sammelt sie und wenn ich zu ihr sage das und das kann man ausmisten oder zumindest aufräumen sagt sie nein. Das sie das alles so braucht.

Aber es gibt ja wirklich kein Platz mehr irgendwo und dauernd schleppt sie neue Sachen an wo ich ganz genau weiss morgenb stehen sie in der Ecke und sie interessiert sich nicht mehr dafür. Aber haben muss sie es,

Ich meine ich will sie doch einfach nur verstehen und ihr helfen nicht das ihr mich falsch versteht.

lg finchen


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BeitragVerfasst: 21.05.2008, 16:41 
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hallo finchen, herzlich Willkommen! :-D

Du bist Angehörige ja? da haben wir ein eigenes Forum für *threadverschieb*

nein, wir verstehn dich nicht falsch, du möchtest deiner Mutter helfen die warcheinlich ein Messie ist und suchst einen Rat.
Es tut mir leid sagen zu müßen, du kannst ihr nicht wirklich helfen. Solange sie nicht einsieht, bzw. eine Notwendigkeit sieht, aufzuräumen kannst du nichts machen. :( Aus deiner Mutters sicht hat sie kein Problem sondern scheind zufrieden.Sorry wen ich so direkt bin...im Moment hast du ein Problem.. ein problem mit ihrer Unordnung.

Am einfachsten ist, du suchst ein gespräch mit ihr und erzählst ihr was dich bedrückt, das dich das belastet (die Unordenlichkeit) und mit Glück erzählt dir deine Mutter aus ihrer sicht. Denn wir können nicht beurteilen, warum und weswegen sie in unordendlichkeit leben möchte, ob sie schon immer so war oder erst seit kurzer Zeit?
Vieleicht hilft dir das schon ein wenig weiter :wink:

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BeitragVerfasst: 21.05.2008, 22:47 
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Hallo Fienchen
hier bist du richtig denk ich.

wovon ich dir abraten muss sind sone sachen wie
das kann man doch wegschmeißen, denn damit machst
du es nur noch schlimmer.
Durch solche Sprüche vergrößerst du ihre "verlassenheitsängste"
und je mehr wird Sie klammern.

Wie Bianca schon gesagt hat erzähl ihr wie du dich fühlst und
was dich dabei bedrückt vermeide aber ihr das Gefühl zu geben
im Müll zu wohnen.

Lg Luna


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BeitragVerfasst: 21.05.2008, 23:04 
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Grüß dich Finchen,

die anderen haben es dir ja schon geschrieben. Solange deine Mutter selbst nicht der Meinung ist, daß sie Hilfe braucht, wirst du ihr nicht helfen können. Such das Gespräch mit ihr, aber bau keinen Druck auf.

Alles Gute euch beiden!

_________________
lg
Beri

Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann. Richard v. Weizsäcker


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BeitragVerfasst: 22.05.2008, 01:23 
hallo,

ja danke erst einmal für neure Antworten.

Ich meine ich möchte keinen Druck aufbauen oder so sondern ich möchte ihr helfen.

Es war schon früher so das sie alles gesammelt hatte, aber da wurde alles verpackt und gehortet. Nun is es so das sie nirgends mehr ein Platz hat das zu sammeln.

Also ihr Büro und der Dachboden und der gemeinsame Hausflur sehen echt schlimm aus. Aber im Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche hat sie wieder die perfekte Ordnung, das passt doch iwie nicht ganz ins Bild. Ich versteh das nicht und dabei würde ich das so gerne das ich einen Ansatz habe.

Ich kann nicht auf der einen Seite meiner Tochter (3 jahre) beibringen wollen das wir Ordnung halten üssen bei uns aber bei der Oma oben ist das Chaos perfekt.

Ich habe schon versucht mit meiner Mama darüber zu reden, aber sie sieht das gar nicht. Sie meint das wenn ich sie darauf anspreche das hier und da ein bisschen zuviel rumsteht aber das nich so schlimm is. Und ich hab das Gefühl zu ersticken.

Ok ich bin jetzt nicht perfekt und könnte einiges besser machen gerade was den Haushalt angeht, aber es sammelt sich nicht überall nwas an und ich kann mich auch von Dingen trennen die ich nicht mehr brauche.

Hmm was hat das ganze mit "Verlassensängsten" zu tun?

Inzwischen ist es sogar so schlimm das jedesmal wenn sie was neues bringt bricht ein Streit aus weil wir kleinen Platz mehr haben.über das wo es hin soll.

Und wenn sie doch mal was bringt das wir gebrauchen können (was durchaus mal der Fall is) dann sagt sie das das nur is weil sie alles mitbringt.

Deswegen trau ich mich schon gar nicht mehr zu sagen das was gut is.

Ich meine ich liebe meine Mama über alles und gerade deswegen kann ich doch nicht einfach zuschauen was da passiert.

lg finchen


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BeitragVerfasst: 22.05.2008, 07:57 
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Der Hausflur muss frei sein, dass solltest du als erstes angehen,
denn das ist nicht ihr alleiniges Reich und stellt ein Brandrisiko dar.
Wenn der Hausflur nicht frei ist musst du tätig werden egal ob
selber was tun oder ins Außen gehen.

Das muss nicht sein, das deine Tochter daduch selber unordentlich wird.

Das Gefühl zu ersticken kenne ich auch.

Die Gegenstände können Sie nicht verlassen das gibt ihr Sicherheit.
Sie kann selber steuern was weg kommt und was nicht und wegen
der Angst allein zu sein behält Sie alles.
So kannst du es ihr aber am Anfang nicht erzählen, denn sie
wird die Formulierung so nicht als stimmig empfinden.
So ist es aber bei den Meisten von uns, nur dass wir zeit
brauchen dafür einen Blick zu bekommen.

Das du deine Mama liebst kann ich gut nachvollziehen,
aber um eine chance zu haben ihr daraus zu helfen
brauchst du geduld und musst dich gut informieren.
Lg Luna


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BeitragVerfasst: 22.05.2008, 11:21 
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Beiträge: 6203
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hi finchen,
du wirst aber zugucken müssen. es sei denn, die viechers krabbeln, oder deine mutter hat alzheimer und raffts einfach nicht mehr.
sie ist erwachsen.
und sie zu irgendwas zu überreden, wo sie nicht hintersteht, hat keinen sinn.
du kannst ihr höchstens sagen, wenn du hilfe brauchst, sprich mich an. mehr nicht.
mehr würde sie entmündigen.
das problem ist eher, dass ihr zusammen in einem haus wohnt.
ich würde versuchen, getrennte bereiche einzurichten.


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BeitragVerfasst: 22.05.2008, 11:43 
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Zitat:
Hmm was hat das ganze mit "Verlassensängsten" zu tun?


Sammeln schafft Sicherheit! oder auch: Veränderungen machen angst
Dinge wegzuschmeißen hieße sich in unsicherheit zu begeben und das macht angst, angst alte Situationen zu verlassen.
Das alte ist nicht unbedingt das was wir uns wünschen, aber es erscheind sicher weil wir es kennen. (und das kann man auf alle Lebensberreiche finden)

Meine Oma z.B. .... als ihr Mann noch lebte, war die Wohnung immer aufgeräumt, schön gemütlich, als er starb, hat meine Oma ein Hobby auserkorenren für sichum etwas zu tun zu haben. Sie sammelte Trädel und schnickschnack, um es auf Trödelmärkten zu verkaufen.... tja... sämtliches Zeug steht jetzt in ihrer Wohnung rum und meine Idee, alles bei Ebay zu verkaufen (ist ja eigendlich nichts anderes) möchte sie nicht. In ihrer Wohnung ist kein Platz mehr, selbst auf den stühlen nicht mehr :oops:
Ich pers. für mich glaube, das sie das Trödelzeug um sich braucht, weil sie den Verlust, (den Tod ihres mannes) dadurch kompensiert.

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