Messie-Selbsthilfe-Forum

Messies treffen sich zum Austausch und zur Motivation
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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Das ist mein Leben.
BeitragVerfasst: 19.05.2009, 22:53 
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Hallo, Ihr Lieben!

Ich bin erstmal ganz begeistert, dass ich dieses Forum gefunden habe, denn ich habe mir vorher in einem anderen Forum die Hände wund getippt, aber da war nicht besonders viel los. Ich hoffe nur, dass ich mich hier auch häufig genug einbringen kann, denn ich bin nicht unbedingt die Schnellste im Tippen und ich bin ein doch eher gehätzter Typ. Mein Pensum setze ich mir stets recht hoch, das liegt wohl daran, dass mein Mann (jetzt habe ich es endlich auch eingesehen) ein Messie ist, andererseits aber auch ich nicht die gesündeste Lebensart in Bezug auf Ordung habe.

Erstmal will ich mich vorstellen: Ich bin 26 Jahre alt und beginne jetzt zum Wintersemester mein Studium, was ich eigentlich schon vor 2 Jahren aufnehmen wollte. Ich habe 2 Töchter, eine ist 5 J. und eine ist 10J. alt. Ich bin seit 6 Jahren verheiratet, mein Mann ist Beamter am Gericht und wir leben in einem sehr großen Haus in einer schönen kleinen Stadt. Ich arbeite nebenbei nachts seit 7 Monaten um mir Geld für mein Studium zu verdienen und die Wünsche der Mädels zu bezahlen (Reiten, Ballett, Trampolin etc.). Dazu muss ich aber sagen, dass es auch therapeutisch wichtig für meine große ist, denn sie hat diverse Handycaps körperlich (schwere Legasthenie, motorische Probleme...) neben getesteter Hochbegabung, also Förderung sowie Ausgleich ist absolut Notwendig. Die Probleme meiner Tochter, sowie Geldmangel nach ca. 15.000 Euro, die wir in Heilpraktiker, Förderung und diverse Testungen stecken mussten und die völlige Überforderung gegen das alltägliche Chaos anzukommen waren bisher der Grund, warum ich mein Studium nicht angetreten habe.
Als ich aber angefangen habe zu arbeiten, hat mir das so gut getan (jetzt merke ich, dass ich in einem ganz schönen Loch steckte) und ich habe mir deshalb ungeachtet der häuslichen Situation vorgenommen, endlich meine Pläne in die Tat umzusetzen und zu studieren. Oft kommt aber doch Angst auf, dass ich das Pensum nicht schaffe. Arbeiten muss ich weiterhin, obwohl ich mich doch erstmal für ein Fernstudium entchieden habe, denn die laufenden Kosten trage ich allein, für die Bedürfnisse der Kinder.
So, nun zu der eigentlichen Situation: Ich war mir bis vor kurzem nicht sicher, ob ich das recht habe, meinen Mann als Messie "abzustempeln", doch wenn der Vater von Elmar (Bilder) ein Messie ist, dann ist mein Mann schon ein ganz großer Extremfall. Danke Elmar, für die Bilder, sie haben mir wirklich geholfen. Unser Keller ist komplett voll, mein Mann sammelt zwar keine Zeitschriften, aber alles, alles andere. Und wenn es die kaputte Porzellanouppe ist, die er wieder aus dem Müll holt, der er die Arme und Beine abtrennt, die kann man noch gebrauchen und die Augen, die kann man noch zum Basteln verwenden und das Innenfutter... Die Frechheit von mir, in so einem Fall dann nicht mitzudenken und der (wohlgemerkt gefundenen!!!) Puppe nicht das Kleid vorher auszuziehen und in die Waschmaschine zu stecken, lässt ihn dann 3 Tage sauer auf mich sein. Ich hoffe, man hat verstanden, wie der Fall liegt. Mein größtes Problem ist, dass ich immer versuche, das Chaos aus dem frei zugänglichen Wohnraum fernzuhalten, so dass Küche und Wohnzimmer, Gästetoillette und Eingangsraum, sowie Flure noch chaosfrei bleiben. Dann hätte mein Mann noch 3 Weitere Zimmer zur freien Verfügung von ca. 50 qm und den Flur im 1.Geschoss plus 2 Garagen (Fahrräder stehen im Garten und vor 2 Jahren gekauftes Auto hat die Garage noch nie gesehen!) plus Dachboden plus Keller. Aber selbst das kostet alle meine Kraft, neben allem anderen.Ich arbeite ja ca 33 Std die Woche, wenn Zeit wäre, sich mal auszuruhen und andere schlafen. Ich habe nie Wochenende oder Feiertage oder Ferien. Nie 2 Tage am Stück frei. Neben der Putzerei, die im alltäglichen anfällt, verbringe ich viel Zeit damit, den ganzen Krams (ist ja nur für mich Müll, das weiß ich ja) wieder aus dem Wohnraum in seine Zimmer zurück zu bringen. Das kostet mich aber wahnsinnig viel Kraft. Ständig kreisen meine Gedanken darum, wie lange ich das noch schaffe. Denn wir sind schon an dem Punkt, wo mein Mann stets die Schuld bei mir sucht und meint wir hätten Chaos, weil ich nicht genug aufräume. Samstag habe ich Fenster geputzt (nach 3,5 Monaten!, da habe ich mich schon geschämt). Als ich mit meinem Mann nach draußen ging und später laut dachte. "Mensch, sehen die Fenster schön aus, das macht mich richtig glücklich." kommt von ihm nur: "Sag mal, manchmal denke ich, du willst mich komplett verarschen! Wenn man nach 4 Jahren wie in meinem Gebetszimmer (so nennt er seinen Lieblingsraum), nicht mal mehr durchgucken kann, dann kann man ja mal auf die Idee kommen, mal Fenster zu putzen, aber das Heute war jawohl dein Privatvergnügen und völlig schwachsinnig." So weit voneinander entfernt sind unsere Welten und ich glaube schon, auch wenn es mir nicht immer so leicht fällt, dass ich ihn in großem Maße so lasse, wie er ist, kann er meine Welt überhaupt nicht tolerieren. Er greift immer nur an und verurteilt alles an mir, wie z.B. dass ich alle Dinde auf meinem Teller getrennt esse, während er sich auf jede Gabel von allem etwas mixt. Erst vor kurzen (seit 8 Jahren höre ich diesen Kommentar ca. 3x wöchentlich) bin ich mal auf die Idee gekommen ihn zu fragen, warum er eigentlich meint, mich deshalb noch immer kritisieren zu müssen, ich käme doch auch nicht auf die Idee, zu kritisieren, auf welche Art er esse. "Weil so wie Du kein normaler Mensch isst, Punkt aus und vorbei!" war seine Antwort.
Ich frage mich so oft, was wohl zu dem geführt hat, wie er heute ist. Ich versuche mein bestes, diese Regeln zu beachten, damit ich ihn nicht noch weiter hineindränge. Andererseits mache ich mich kaputt. Ostern bin ich ins Krankenhaus eingeliefert worden (weils mir so schlecht ging ist mein Mann allein mit den Kindern zum Zelten gefahren, er hat es nicht so ernst genommen) und ich habe meine Nachbarn gefragt, ob si mich zum Notdienst bringen könnten. Der hat mich sofort ins KH gebracht. Die Ärztin sagte, es hätte sein können, dass die Kinder keine Mutter mehr gehabt hätten, denn ich hatte 3 Tage zuvor nicht den Notarzt rufen lassen, als ich nachts von meiner Ohnmacht immer mal wieder auf dem Flurboden erwacht war. Ich hatte Darmverschluss und daraufhin eine Darmlähmung und wäre fast gestorben. Aber ich wollte nicht, dass jemand unseren Innerraum sieht, geschweige denn meinen betrunkenen Mann. Denn außer seiner Sammelsucht, hat er auch andere Dinge, bei denen er allzu oft das Maß nicht mehr wahren kann. Das war die Situation, die mich eigentlich gelähmt hat und mein Darm hat mir nur wieder gezeigt, dass es nicht mehr weiter geht. Ich bin auch schon vor 3 Jahren an den Bandscheiben operiert worden, habe so lange gewartet, bis auch die x-te Meinung lautete: Sie sitzen bald im Rollstuhl, wenn sie sich nicht operieren lassen! Auch da kam ich nicht mehr vorwärts. Aber geändert hat sich nichts.

Oft frage ich mich wie viel ich noch tragen kann. Wie lange ich noch schaffe, nach außen zumindestens noch halbwegs normal auszusehen. Ich kann aber auch nicht einfach weglaufen, denn das löst ja nichts. Ich weiß ja auch, dass es nicht sein Problem allein ist, auch ich trage meinen Teil dazu bei. Auch ich habe kein gesundes Verhältnis zum Aufräumen, hatte ich ja anfangs bereits geschrieben. Ich kann gut sammeln, aber auch super irgendwann alles wegschmeißen. Angst etwas zu verlieren oder später nochmal zu brauchen, habe ich nie. Ich bin nur auch ein wenig perfektionistisch, hätte immer gerne alles schön, wobei ich durchaus weiß, dass ich das niemals meinen Wünschen entsprechend hinbekommen würde, das kann ich mir jedoch auch gut verzeihen. Aber ich kenne es zu gut: Entweder mache ich es perfekt oder jetzt nicht, erst wenn ich die Zeit habe es ordentlich zu tun, lohnt es sich. Aber dann kommt 2 mal die woche meine Krise, weil die Kinder oder ich Besuch bekommen und dann verausgabe ich mich total und bin wieder 2 Tage kaum im Stande die 2 Stunden aufzuwänden, die es täglich erfordert, nur allgemeinen Grund drin zu behalten. Außerdem habe ich ein Zeitproblem, oder vielmehr Organisationsproblem, ich will immer mehr schaffen, als in der Zeit schaffen kann. Freunde, die ich zum Essen einlade, stehen schon in der Tür und ich bin noch ungeduscht im Jogginganzug und der Boden ist noch nass vom Wischen. Aber dann bin ich immerhin so weit, dass ich in solch einem Fall Lachen kann und stolz bin, weil ich doch immerhin das 5- Gänge- Menü schon fertig habe 8).
Auch ich muss an dieser Ehe etwas lernen und daran wachsen, solange gebe ich nicht auf. Weglaufen wäre so einfach, das würde erstmal alles lösen, aber ich bin der Überzeugung ich würde mich irgendwie irgendwann wieder vor diese Lektion stellen, immer wieder, bis ich sie gelernt habe, auch wenn noch so viele Kreise drehen müsste. Ich frage mich nur, warum ich nur lerne, wenn ich wirklich schon am Boden liege :lol:

Meine Güte, ich werde mich geehrt fühlen, wenn jemand von Euch bis hierher durchgehalten und zu Ende gelesen hat. Für diesen Fall: Danke für Deine Zeit und Aufmerksamkeit. Das weiß ich zu schätzen! Ich werde es einfach hier beenden, das war ja längst mehr als genug, denn auch hier bin ich mal wieder nicht schlau und tippe an meinem einzigen freien Tag meine ganze Seele hier auf den Bildschirm. Aber es hat gut getan, danke, dass es so etwas gibt.

Tatjana


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 Betreff des Beitrags: @ Biene
BeitragVerfasst: 19.05.2009, 23:22 
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Wahrscheinlich brauche ich noch etwas um mich hier zurecht zu finden :lol: . Ich wollte nur noch sagen, ich habe gerade über Biene gelesen, wie sie zu einem Messie wurde. Ich hatte Tränen in den Augen, weil das genau das ist, was sich bei mir derzeit darstellt. Ich kämpfe und kämpfe, aber ich komme gegen die 3 Chaoten nicht an. Die Kinder sind auch völlig chaotisch und ich renne nur hinterher, kann aber so schnell nicht rennen. Paradoxerweise esse ich übrigens immer weniger und werde immer dicker und renne, renne, renne! Bis vor 5 Jahren war ich eine echte Traumfrau (sag ich heute, früher sagte das jeder andere, nur ich habs nie so gesehen) und jetzt? Ich habe ungeheure Angst auch zum Messie zu werden. Ich habe tatsächlich schon morgens 2 x bemerkt, dass ich, wenn ich nachts von der Arbeit kam und das Schlachtfeld im Wohnzimmer sah, meinen Joghurtbecher nachts doch tatsächlich bei dem schmutzigen Geschirr der anderen dazugestellt habe, ohne das zu merken! Und das ist einer von den Kleinigkeiten, die sich häufen und mein Mann scheint plötzlich recht zu bekommen, wenn ich sage, er solle doch bitte die 30 Teile aus der Küche wegräumen und er entgegnet: "Wieso, ich sehe doch nur Deinen Krams", wenn dort ein Glas von mir steht.

Das war das wesentlichste, was ich im Moment in Erfahrung bringen wollte: Wird man zum Messie, wenn man von Messies umgeben ist? :'(
Ich hoffe, ich finde den Weg, wie Du, es gut in den Griff zu bekommen und nicht diese Verhaltensweisen zu vertiefen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20.05.2009, 07:31 
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Hallo Tatjana,

klar habe ich "durchgehalten"; du schreibst sehr spannend.
Dass du in dem, was du als chaotisch empfindest, nicht durchgreifen "darfst", ist bestimmt extrem belastend.
Bei uns sind (oder inzwischen kann ich sagen: waren 8) ) die Parts ähnlich verteilt, nur nicht so extrem: Ich kann nicht Ordnung halten (bzw. ich lerne das gerade). Und mein Mann ist der, der alles aufheben will.
Ich finde es ganz wichtig, auszuhalndeln, was wirklich dein Bereich ist, den niemand vollzustopfen hat. Und wenn du den übersichtlich und leer haben willst, muss das möglich sein. Hast du überhaupt einen wirlich eigenen Bereich? Oder gibt es nur seine Zimmer und die Gemeinschaftszimmer?
Du hast schon so viel gekämpft, vor allem für deine Kinder. Jetzt fang mal an, auch ein bisschen für dich zu kämpfen!
Was deinen Mann und sein Verhalten angeht, hat man da als Partnerin echt schlechte Karten: Von der eigenen Frau nimmt er bestimmt nicht gern Verbesserugsvorschläge an. Mich hat es beispielsweise jahrelang regelrecht gelähmt, dass mein Mann in Abständen immer mal wieder die Dinge beim Namen genannt hat: Im Flur konnte man nicht reinkommen, ohne über irgendwelches Zeug zu fallen, die Wäsche stapelte sich am Boden, in der Küche hat alles geklebt, weil man nirgends wischen konnte... Ich war überempfindlich gegen seine Kritik, und er meinte immer, mir was "beibringen" zu müssen. Das war für unsere Partnerschaft ganz ungesund.
So hart das klingt: Du kannst nicht diejenige sein, die seinen Problemen auf den Grund geht. Ideal wäre, wenn er da selber draufkäme. Aber dann müsstest du dich (nach meiner Erfahrung) drauf einstellen, dass er dich an diesem Prozess nicht voll teilhaben lässt.
Wenn er tatsächlich nicht einsieht, dass er ein Problem hat, hilft echt nur abgrenzen (und evtl dafür streiten!).
Sorry, ich hätte dir gern ermutigendere Vorschläge gemacht, aber mir fällt auch nicht viel ein :-? .
Ich halte dir erst mal die Daumen, dass ihr einen Modus findet, mit dem beide leben können.

_________________
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!


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BeitragVerfasst: 20.05.2009, 07:48 
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Hi,
du musst dich ja nicht sofort ganz trennen, eine Trennung auf Zeit
du mit den Kindern woanders wäre sicher hilfreich,
damit ihr euch innerlich erstmal klären könnt.
In dem Zustand wäre zB. jedes Amt dafür, dass du
mit den Kindern vorrübergehend dort raus kommst.
Dann hat er eine chanse zu sehen was du machst und was er macht.
Er würde sich sicher versuchen queer zu stellen, aber
dazu hat er rechtlich keine Handhabe.
Hört sich jetzt wieder so einfach geschrieben an,
ich weis umsetzen ist was anderes, aber das ist das einzige was mir dazu einfällt.
Dein Mann muss erstmal erkennen was sein Part ist und was er damit
"anrichtet".


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BeitragVerfasst: 20.05.2009, 09:05 
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Guten Morgen!

Super lieb, dass ihr Euch so schnell die Zeit genommen habt! @ mercury: Klingt wirklich total ähnlich! Wenn Du Dich jetzt "änderst", ändert sich denn Dein Mann auch ein wenig? Ist richtig, irgendwie drückt mein Mann sich in alle Bereiche, die eigentlich meine waren und m.E. sein sollten dazwischen. Nichts bleibt meins, aber er beansprucht viele Bereiche absolut für sich (Zimmer, Finanzen, indem er mir etwas Geld einteilt, Einkäufe für die Familie usw.). Das nimmt mir Selbstständigkeit, Autonomie und die Luft zum Atmen.
Keine Sorge, das war nicht entmutigend, denn ich bin ja mal froh, nicht nur verständnislos zu hören: "Was ein A...., hau doch endlich ab, schlimm zu sehen, was er mit Dir macht!". Das höre ich andauernd, wenn ich dann sein Verhalten herunterspiele, weil das unfair ist, so zu sprechen, dann wirds noch schlimmer, weil keiner das verstehen kann. Was abläuft ist ja sicher nicht richtig, nur darf man doch nie vergessen: Er macht es ja nicht aus Spass an der Freude, oder Sadismus, wenn er mich anmeckert, weil etwas unordentlich ist! Das zeigt im Grunde nur, dass er tatsächlich damit selbst auch sehr unglücklich ist. Und außerdem ist ja klar: Was aus mir wird, habe ich in der Hand, dafür kann ein Partner nie die Verantwortung tragen! Das wäre ja zu einfach und würde auch mir die Verantwortung nehmen, mich ja sogar unmündig machen. Ich bin aber sehrwohl gewillt, meine Verantwortung selbst zu tragen :wink: .

Irgendwie komisch: Entweder höre ich, wie schlimm er doch ist (s.o.), oder ich höre von seiner ganzen Familie und vor allem Mutter: "Kümmere Dich um die Kinder, Tatjana, und sieh zu, dass Du Euer Haus sauber hälst. Das ist Deine Aufgabe. Der arme Junge hat schon Stress genug, dann halse ihm doch nicht noch immer mehr auf. Sei nicht so faul und wenn Du nicht arbeiten würdest, als wenn es um Dein Leben ginge, dann würdest Du schon gut mit Deinem Haushalt zurecht kommen können, wenn Du Deinen Hintern mal bewegen würdest!" Ich weiß schon wohl, wo seine Probleme begründet liegen :wink:
Trennen könnte bei uns wirklich schwer werden. Eigentlich überhaupt nicht, da mein Mann aus der Zeit vor der Ehe noch ein Ferienhäuschen hat, was so voll steht, dass wir dort nie hingehen. Er könnte dort problemlos hin, er liebt es dort, das ist seine Freiheit. Nur müsste ich dann mit den Kindern hier bleiben, dann hätte ich die Last und würde mich daraus befreien wollen und ausmisten. Wäre aber für uns nicht förderlich! Dass ein Amt einspringt, glaube ich ganz sicher nicht, das ist ja alles Eigenheim und nicht gemietet. Und arbeiten gehen wäre auch vorbei. Kommt mein Mann von der Arbeit gehe ich los. Die Arbeit bedeutet oder gibt mir aber viel meiner Lebensqualität zurück. Die würde ich nur im Falle einer endgültigen Trennung aufgeben und das ist nicht meine Absicht! Deshalb werde ich mal versuchen, in einem ruhigen Moment die Tipps hier zu beherzigen und vernünftig mit ihm zu sprechen und zu überlegen, ob wir wirklich schaffen können, auszuhandeln, dass der Gemeinschaftsbereich frei gehalten wird. Dann müsste ich nur noch "gegen die Mädels ankämpfen", das würde schonmal vieles erleichtern.

Ich denke, es wäre schön, wenn ich mich einfach mal ohne Streit mit ihm unterhalten könnte. Im Moment sucht er zwar die Fehler im allgemeinen noch bei mir, aber vor kurzem hat er tatsächlich ganz unverhofft gesagt, er würde so sehr versuchen in einem Raum Ordnung zu schaffen, aber es einfach nicht hinbekommen. Ich bin fast aus allen Wolken gefallen, denn bis dahin glaubte ich, es gefällt ihm so, wie es ist. Er schimpfte ja sonst immer, wenn wir jemanden besuchten, der alles wie geleckt zu Hause hatte. Er verabscheue sowas, regelrecht abstoßend und ich war immer völlig niedergeschlagen. Jetzt weiß ich, er baut solchen Hass nur auf, weil er es auch gerne ordentlicher hätte, es aber nicht schafft.
Immerhin hat er jetzt schon einmal von sich aus gesagt, er wäre sogar bereit zu einer Eheberatung zu gehen. Auch das war vor einigen Jahren das schlimmste was ich vorschlagen konnte.
Ich glaube, wenn wir uns nur auf ordentliche Art unterhalten könnten, wäre schon der halbe Kampf für uns gewonnen!

Könnt Ihr Euch mit Eurem Partner offen unterhalten über dieses Thema? Ohne Vorwürfe und respektvoll?


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BeitragVerfasst: 20.05.2009, 10:24 
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Hallo tatjana :g025:
Herzlich Willkommen!

Ja, das war eine umfassende Vorstellung, aber sehr interessant geschrieben. :-D
Es hängt so viel dran bei euch, daß es wirklich nicht einfach erscheint, sich zu trennen, auch für kurze Zeit.
Wäre es möglich, außer den öffentlichen Zimmern, dennoch auch ein Zimmer nur für dich - so wie dein Mann viele Zimmer für sich beansprucht, zu reservieren.
Ich lese raus, daß du völlig überlastet bist, körperlich als auch seelisch.
Ich erkenne da auch ein unglaublich großes Verantwortungsgefühl deinerseits und daß du es gewöhnt bist, Unmengen an Last auf dich, deine Schultern und deinen Rücken zu laden.
Vermutlich viel mehr, als dir bewußt ist.
Du akzeptierst die Unordnung deiner Kinder und zum Teil auch deines Mannes.
Da müßte wirklich in Ruhe miteinander gesprochen werden und wirklich eine Verteilung der Arbeit auch zu Hause von allen akzeptiert und umgesetzt werden.
Ein Ansatz von deinem Mann war ja schon da, und das finde ich sehr positiv.
Ich würde seinen Vorschlag zur Eheberatung auf alle Fälle annehmen.
Von außen kann euch fachliche Hilfe, die nicht so emotional reagiert wie jemand, der drinsteckt, bestimmt eine große Unterstützung sein und andere Sichtweisen und Möglichkeiten eröffnen, wie euer Miteinander besser harmonieren kann.
Auf diese unqualifizierten, frechen Aussagen seiner Verwandtschaft würd ich pfeifen.
Wenn ihr es hinbekommen könntet, daß du die öffentlichen Räume nicht mehr verteidigen mußt vor dem Müll und Schmutzgeschirr deiner Familie, dann wäret ihr schon einen großen Schritt weiter und es bliebe Kraft und Zeit dafür, Stück für Stück Ordnung in das Chaos zu bekommen.
Wenn jeder nur seinen eigenen anfallenden Müll, Geschirr und seine Kleidung, wie vereinbart aufräumt, wäre schon sehr viel geschafft.
Mir fällt auch auf, daß nie Zeit für euch zusammen da ist, weil sich alles um das Chaos und dessen Begrenzung dreht.
Könntet ihr trotzdem mal Stunden oder sogar einen Wochentag vereinbaren, wo ihr euch ohne eure Umgebung erholen könnt, um etwas Schönes zusammen und auch allein zu machen? (Nicht zum Probleme besprechen oder daran zu denken)
Ich merke, wenn mir das gelingt, hab ich wieder mehr Kraft für mein Chaos zu Hause und die Arbeit geht danach mit optimistischerer Einstellung wieder viel leichter und blockiert nicht so sehr.

Du und deine Familie, ihr seid das schon so gewöhnt, daß du dir soviel Last auflädtst, daß da ein Umprogrammieren nicht einfach ist, aber möglich ist es.

_________________
Liebe Grüße, Cheany


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BeitragVerfasst: 20.05.2009, 13:51 
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tatjana hat geschrieben:
@ mercury: Klingt wirklich total ähnlich! Wenn Du Dich jetzt "änderst", ändert sich denn Dein Mann auch ein wenig?

Ähnlich nur, weil er gern Sachen aufhebt. Ordnung halten könnte er für sich besser als ich.
Was ich im Laufe des letzten Jahres geändert habe:
- Ich habe mir die Aufäum-Gewalttouren abgewöhnt.
- Ich habe in meinen Bereichen von meinem persönlichen Zeug sehr viel rausgeschmissen. Wenn ich jetzt meinen Sekretär oder meinen Teil des Kleiderschranks aufmache, quillt mir nicht mehr alles entgegen.
- Ich bin insgeheim stolz auf das, was schon geht. Manchmal denke ich so Sachen wie: "Ich weiß auf Anhieb, wo das Paketband ist! Ist das nicht toll?"

Irgendwie hat sich das Ganze entspannt: Weil ich mir nicht mehr dauernd selber böse bin, kann ich auch über solche Themen mit ihm reden. Er macht mir keine Vorwürfe mehr, wenn doch mal wieder die Küche klebt, weil er weiß, dass es mich selbst genauso stört. Und ich sage nichts mehr über seine "Vorratslager". Ab und zu kriegt er jetzt schon mal einen Rappel und schmeißt doch einen Sack abgetragene Kleider raus :-D .
Das heißt aber och nicht, dass man bei uns jederzeit pingeligen Besuch empfangen könnte. Ich brauche nacch wie vor mehr Kraft und aufmerksamkeit für die alltäglichen Routinen als die meisten anderen Leute. Ich empfinde das Chaos bloß nicht mehr als "Schicksal", wenn du verstehst, was ich meine :wink: .
Zitat:
Könnt Ihr Euch mit Eurem Partner offen unterhalten über dieses Thema? Ohne Vorwürfe und respektvoll?

Das hat schon eine Weile gedauert. Mein Mann glaubt nach wie vor nicht an "Messiesyndrom" im Sinne von Wahrnehmungs-, Bindungs- oder was auch immer für einer Störung. Trotzdem ist er irgendwie beeindruckt von dem Ernst, mit dem ich jetzt seit fast einem Jahr an dem Thema dranbleibe.
Was ich nicht mache: Ich rede nicht gern mit ihm über Gründe und Hintergründe, wenn ich das Gefühl habe, dass er das nicht verstehen wird. Das meinte ich im vorigen Beitrag auch damit, dass du seinen Problemen nicht auf den Grund gehen kannst.
Was für mich total wichtig ist: Wenn ich für mich Strukturen, Tricks, Techniken heausgefunden habe, wie ich bestimmte Bereiche in Ordnung halten oder aufräumen kann, will ich nicht hören: "Das hab ich dir aber schon die ganze Zeit gesagt..."

Eine dritte, neutrale Person zu haben, die am Anfang mehr Sachlichkeit mitbringt, fände ich in euerem Fall auch sehr gut.

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BeitragVerfasst: 20.05.2009, 18:34 
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Boah. Wahnsinn! Gut, dass jetzt endlich Wochenende ist! Ihr Weiber schreibt hier in einem Forum, ihr telefoniert doch nicht!! :typo_019:

Ich bin Beamter, ich kann nicht so viel auf einmal lesen, das verletzt die Brufsehre! :mrgreen:


Weiter im Text...... tatjana, ich hab auch schon von Menschen gehört, die mit 26 einen Herzinfakt bekamen..... Du brauchst dringend mehr Zeit für dich!

Was deinen Mann angeht:
Nachdem, was ich über ihn gelesen habe, vermute ich, dass er mit seinen Äußerungen nur von seinen eigenen Problemen abzulenken versucht. (das hoffe ich für dich. Ansonsten wäre er nämlich wirklich ein Ar*******!)
Wenn du diesen Äußerungen aber überhaupt nichts entgegen setzt, kann es durchaus passieren, dass er sich in diese Rolle hineinsteigert, bzw. sich daran 'gewöhnt'.

Mach ihm klar, dass er so nicht mit dir reden kann!
Überhaupt solltet ihr mal über seine Grundeinstellung reden. Der Haushalt geht ihn auch was an. Und ich stimme mit den anderen überein, dass eine neutrale Person immer besser ist, einem die Augen zu öffnen und auch mal die Meinung zu geigen.

Was dich angeht:
Mein 1. Ausbilder sagte immer zu mir: "du musst viiieeel ruhiger werden!"
Und das möchte ich dir hier mit auf den Weg geben.
Du überforderst dich regelmäßig selber. Und über kurz oder lang, wird dir das alles über die Ohren wachsen, wenn nicht schon geschen.

Meine ganz persönliche Empfehlung für dich:
Am Wochenende gibt es schönes Wetter. Pack nen Picknickkorb, schnapp dir deinen Mann und die Kinder und dann macht ihr was zusammen. Muss ja nichts weltbewegendes sein. Ein kleiner Ausflug, eine Radtour.......
Wenn die Familie deines Mannes alles besser kann, dann wird sich sicher auch wer finden, der auf die Kinder aufpasst und sie bei sich übernachten lässt.
Dann habt ihr mal Zeit für euch beiden. Geht was essen, macht nen kleinen Spaziergang, lasst euch ein Bad ein.....
Kraft Tanken, gemeinsam!
Auch solltest du dir einen Freiraum schaffen. Ob das nun wirklich ein Zimmer in eurem Haus ist oder aber nur ein täglicher oder wöchentlicher ZEITraum. Hauptsache, du machst etwas für dich, ohne dass dich die anderen dabei stören, ohne dass du dir Gedanken machen musst. Sport, Treffen mit einer Freundin, einfach mal ne Stunde lang ein Buch lesen..... was auch immer!

Wenn dein Mann wirklich bereit ist, Hilfe von Außen anzunehmen (Eheberatung etc.), dann macht das auch! Je eher, desto besser.

Stell in eurem haushalt neue Regeln auf. Ihr lebt zu viert in dem Haus, also kann auch jeder seinen Teil dazu beitragen.
Deine jüngere Tochter bespielsweise kann ihre Spielsachen schon alleine (mit deiner positiven Unterstützung, Anleitung, Lob) wegräumen.
Der älteren Tochter ist durchaus zuzumuten, ihr Geschirr selbst abzuräumen und in die Spülmaschine zu räumen. Ihr Zimmer kann sie auch aufräumen und 1x pro Woche saugen.

Und wenn dein Mann von der Arbeit kommt, kann er mit ner Flasche Bier und vor dem Fernseher, auch durchaus mal die Wäsche falten!

Verteil die Verantwortung auf alle Beteiligten. Stück für Stück! (LOB nicht vergessen, bei den Kindern auch mal Vergünstigungen einräumen. Die Arbeit muss sich lohnen)

Setz dich nicht so unter Druck und lass dich nicht unter Druck setzen. Nicht von deinem Mann, nicht von der Familie, nicht einmal von deinen Kindern!


JETZT REICHT ES ABER! ERST ÜBER EUCH MECKERN UND DANN SELBST KEINEN SCHLUSS FINDEN!? ....Männer!


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BeitragVerfasst: 20.05.2009, 20:19 
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Hallo tatjana
Herzlich willkommen hier im Forum!

Ich find das lesen ohne Absätze im Text ziemlich schwer (und ja, ich hab alles durchgelesen ;) )
Darf ich euch alle bitten, ein paar absätze zur besseren Lesbarkeit zu setzen? [schild=14 fontcolor=000000 shadowcolor=C0C0C0 shieldshadow=0]Danke @all[/schild]

_________________
"Bitte aussagekräftige Threadtitel !"

Rot ist die Farbe der Admins und Mods. Bitte beachten! ;)


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BeitragVerfasst: 20.05.2009, 23:50 
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@ Bianca:

Danke für die Begrüßung! Es ist mir selbst aufgefallen, das war auch der Hauptgrund, warum ich den Text nicht nochmal gelesen habe :mrgreen: !
Gebe mir Mühe, das zu ändern!

@ Mülli:

Das ist mir absolut bewusst, dass ich mehr einfordern muss. Meine Mutter sagt immer diesbezüglich zu mir: "Wenn Dein Mann sich das Recht rausnimmt, den ganzen Krams reinzuholen, womit hast Du dann nicht das Recht es wieder rauszuschmeißen? Das musst Du Dir schon Wert sein, für Deine Rechte zu kämpfen!"

Ist vielleicht nicht der richtige Weg alles wegzuschmeißen, zeigt aber, dass hier irgendwie mit zweierlei Maß gemessen wird.

Ich glaube das ist der springende Punkt. Wenn ich mir Rechte herausnehme, dann höre ich immer: "Immer denkst Du nur an Dich, wie kann man so egoistisch sein!"

Das das realitätsfern ist, ist mir schon irgendwie klar, andererseits will auch ich immer perfekt in dieser Hinsicht sein und mir keine Fehler erlauben. Also versuche ich meine Bedürfnisse noch weiter in den Hintergrund zu stellen. Ein Mädchen hat immer lieb und brav zu sein, nicht zu meckern und stillschweigend zu erledigen, was erwartet wird. Klappt schon ziemlich gut mich dahinzubekommen, wo man mich haben will :idea:

Mir fällt dazu eine Passage auf meiner Liebling- Kinderkassette ein: "Sie putzte, wusch das Geschirr ab, half den Köchen bei der Arbeit. Sie tat ihre Arbeit ohne Murren!" (König Drosselbart)

Ich glaube Selbstwert und -achtung ist ein ganz entscheidender Punkt (...weil ich es mir Wert bin! :wink: )

Ich hoffe es klappt, mal Zeit miteinander zu verbringen, leider nur nicht dieses Wochenende, ich muss arbeiten und mein Mann fährt deshalb alleine mit den Kindern zu seinem Kumpel zelten mit den Kindern :'( . Aber dann habe ich Zeit für mich und die Ordnung. Das hat doch auch was!

Danke nochmal für all Eure guten Tipps, ich glaube ich werde mir eine Liste machen, sie jeden Tag durchlesen und mich täglich auf eine Sache ganz konzentrieren, sie auch in die Tat umzusetzen!

Tatjana


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